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RADONTÖCHTER: gefährlicher als Radon!

Die „Radon-Töchter“ sind die Zerfallsprodukte des Radons. Radon ist kernphysikalisch sehr instabil. Radon zerfällt in eine Reihe kurzlebiger ebenfalls wieder radioaktiver Folgeprodukte. Die Radon-Halbwertszeit liegt bei 3,8 Tagen. Zerfallsprodukte sind die Elemente Polonium, Wismut und Blei. Sie sind aber nicht mehr gasförmig. Und sie schweben in der Luft an Aerosole oder Kleinstpartikel-gebunden und können so jetzt eingeatmet werden. Sie bleiben besonders im Atemtrakt haften. Radon im Gegensatz reagiert chemisch im Organismus nicht, wird nicht metabolisiert und wird schnell wieder ausgeatmet, bevor es zerfällt.

Illustration - Gefahr beim Einatmen von Radon

Illustration - Atmungsorgane

Quelle: fotolia

Die gefährliche biologische Wirkung des Radons und einige seiner kernphysikalischen Folgeprodukte beruht auf den sehr energiereichen Alphastrahlen. Sie entstehen bei den radioaktiven Zerfallsereignissen. Gefährlich wird Radon dann, wenn es sich in einer Immobilie oder Raum in der Atemluft anreichert. Damit sammeln sich auch die radioaktiven Aerosole und Partikel in der Raumluft an. Das Radon gelangt vorher recht schnell aus dem Gebäude-Untergrund über Undichtigkeiten (Fugen, Stöße, Kabel- und Leitungsdurchführungen etc.) anfänglich vor allem in den Keller oder in erdberührte Erdgeschoßbereiche—bevor es sich dann im gesamten Gebäude breit macht und in die Atemluft kommt.

Illuatration - Schwankungen der Radonaktivitätskonzentration in der Umwelt

Alter Gewölbekeller

Quelle: Kemski-Bonn und fotolia