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RADON: Aktuelle Info

Die Radon-Gesetzgebung verunsichert zurzeit viele Bauherren und Hauseigentümer. Auslöser dieser Verunsicherung ist die aktuelle Debatte um das neue deutsche Strahlenschutzgesetz (StrlSchG). Das Gesetz nennt nun zu beachtende Referenzwerte für die Belastung mit Radon: Als gesundheitlich unbedenklich nach WHO gilt der Bereich unter 100 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3) im Jahresmittel. Das neue Strahlenschutzgesetz tritt am 31. Dezember 2018 in Kraft. Zum ersten Mal sind jetzt verbindliche Regelungen zum Schutz von Menschen in allen Wohn- und Aufenthaltsräumen sowie an Arbeitsplätzen gegen das radioaktive Edelgas Radon enthalten. U.a. enthält es auch Auflagen für Bauherrn von Neubauten. Das radioaktive Edelgas Radon darf in neuen Wohn- und Aufenthaltsräumen den Referenzwert von 200 Bq/m3 nicht mehr überschreiten. Essentielle bauliche Maßnahmen bereits im Planungsstadium helfen, diesen Wert einzuhalten, der aber kein Grenzwert ist. „Richtwert“ bedeutet hier bei seiner Überschreitung „Nachbesserung“ oder „Einleiten von Gegenmaßnahmen“. In Bestandsbauten (Altbauten) liegt der Referenzwert wegen der höheren Komplexität der Zielerreichung (=Verringerung der Radon-Aktivitätskonzentration) bei 300 Bq/m3.